Schnell noch, bevor der November kommt

nano

Mal wieder im Newsticker:

  • ein kleiner Artikel von mir über den letzten Camp ist in der „Genussliga“ erschienen, für alle, die mir nicht auf Facebook folgen, hier der Link
  • Um das reale Leben so weit wie möglich in Schranken zu halten, habe ich schon vorgekocht, großkampfgeputzt (naja, also, weitgehend halt), Klassentreffen abgesagt (was müssen die das auch im November abhalten, selber schuld, sollen sie schauen, wie sie sich ohne mich amüsieren! – Andererseits, das haben sie die letzten 35 Jahre auch geschafft) und alles getan, was wahrscheinlich auch Tiere, die Winterschlaf halten, so vorbereiten, damit es ihnen an nichts fehlt.
  • Geplottet und Charaktere gefeilt wie irr – und natürlich hadere ich mit mir, weil ich damit nicht fertig werde

Soweit, so normal.

Nachdem mir aber die Realität heuer schon vorher ein paar Herausforderungen vor die Füße gepfeffert hat, wird es dieses Mal sehr viel Selbstdisziplin brauchen, um mein Ziel, den dritten Teil der Trilogie mit „Tante Erna“ zu schreiben, zu erreichen. Schreibzeit für den NaNo beginnt, wie schon in der letzten Zeit die Schreibphasen „für mich“, ab 20 Uhr. Nicht eine Minute früher. Schlafen gegangen wird, wenn ich den Wordcount erreicht habe. Nicht eine Minute früher. Alle anderen Dinge, die ich sonst noch schreibe, zähle ich NICHT im Wordcount mit, die gehören zum „Broterwerb“, dazu, in zehn Monaten freihändig ohne Netz (und Parkpickerl) überleben zu können.

Möge der Kaffee mit mir sein – und mit allen, die auch heuer wieder beim NaNo mitmachen!

 

Camp NaNo und Aeon 2

Soso. Haben wir also schon wieder April.

Im Garten liegt eine gefällte Föhre, das Unkraut sprießt, die letzte Ernte Bärlauch steht in der Küche und will eingefroren werden. April ist wirklich keine Zeit, um Zeit zu haben. Aber diese Lockrufe in meinem E-Mail Account! Was soll´s; damit was weitergeht, habe ich mich also doch für den Camp NaNo angemeldet. Mein Projekt „Writer“ ist gerade reif für die erste Überarbeitung (was bei mir anscheinend bedeutet, dass ich jeden Roman ein zweites Mal schreibe und den Erstentwurf als Orientierungshilfe verwende). Und ja, die Entscheidung war eh recht gut (sieht man von der Vernachlässigung der Realität ab). Es geht voran und Hemingway (ich glaube, er war´s) hat wieder einmal Recht: Der Erstentwurf ist immer Mist.

Heute fand ich noch eine virtuelle Verlockung in meinem Postfach: Aeon 2 ist da (ich habe irgendwo schon darüber berichtet)! Downloaden und installieren und – Begeisterung! Da hat jemand meine Gedanken gelesen und meine Wünsche weitgehend erfüllt, wie mir scheint! Auf den ersten Blick ist es viel übersichtlicher, viel einfacher in der Handhabung und – nein, zu den neuen Features kann ich noch nichts sagen, die muss ich selbst erst kennenlernen. Mit Scrivener unter Windows synchronisieren ging ja schon mit der alten Version, auch wenn ich mit dem Ergebnis nicht ganz glücklich bin.

Verwendet noch jemand von den Schreibenden hier Aeon – Timeline?

While waiting …

Während „Sandra“ derzeit beim Verlag ist, bin ich trotzdem nicht faul 🙂
Ein paar Tage Auszeit vom Schreiben habe ich gebraucht, aber jetzt werkel ich wieder an einem Heftroman. Wer die „Schneeflockenmethode“ kennt: ich komme jetzt zu Schritt 8, die Outline. Plot und Charas sind soweit fertig.
Nach diesem stürze ich mich dann auf die Fortsetzung von Sandra und mache mich an massive Umbauarbeiten. Schließlich ist im Erstentwurf ja keine Tante Erna drin und das muss sich ändern! Mal sehen, vielleicht schreibe ich das Ding beim NaNo neu.
Ansonsten bereite ich mich auf einen (beruflich) sehr heißen Herbst vor: die Zahl der Tagesworkshops ist verdoppelt worden, Abendworkshops bis Jahresende sind zu konzipieren, Material zu kaufen und zu testen und viel Gartenarbeit. Muss übrigens toll ausschauen: gestern voll geschminkt in einem experimetellen Look am Holzspalter einen halben Kirschbaum zu Brennholz gemacht.

Sandra in Karlsruhe

Montag, 27. Juli. Wir fahren auf die Post, Sandra und ich. Ich schicke sie auf die Reise zum Verlag. Manchmal fühle ich mich, als wäre ein schrecklich dicker Fallschrimspringer gerade in meinem Bauch gelandet. Dann wieder (und das überwiegt inzwischen) ist alles einfach nur richtig so.

Deckblatt, Exposé und Anschreiben an den Verlag

Mein Baby ist unterwegs

Am Abend – ein wunderbares Gewitter. Angeblich konnte man irgendwo sogar einen doppelten Regenbogen sehen. Aber mir hat eine Wolke zugelächelt. Einfach so, weil Montag ist!

lachendeWolke

Und das soll kein Omen sein?

Was sich sonst noch tut

Einmal abgesehen davon, dass unlängst die Frage kam, wann und wo wir denn das nächste Mal zu sehen sind – nicht OB. Nein: WANN und WO. – kehrt wieder so etwas wie Alltag ein. Zwei Berufe, Haus und Hof, Social life (ja, das habe ich auch jenseits der Schreiberei – wenn auch nur wenig), weniger schöne Dinge, die halt auch zum Leben dazu gehören, und eben: Schreiben. Dazu im – wie Louisa Purplepigdog es so schön nennt, als „Newsticker“:

  • „Sandra“ ist ja fertig (oder wie man das nennen will) und rastet noch bis zur nächsten Überarbeitung
  • Ich lese. Den Neuen von Anni Bürkl „Schweigegold“ – da gehe ich auch zur Lesung nächsten Dienstag hin. Einen erotischen Liebesroman von Laura Gambrinus „testlese“ ich. Und „Die Venezianerin und der Baumeister“ von Gudrun Lerchbaum. Dazu didaktische Bücher, wie „Helden, Helfer und Halunken“ von Isa Schikorsky (Thema: Charaktere erschaffen) und „Schreibcamp Emotionen“ von Stefan Waldscheidt. Der Titel erklärt sich von selbst.
  • Ich schreibe. Ja, an einem Heftroman. Und den habe ich mit der Schneeflockenmethode so gut geplottet, dass ich jetzt einfach nur mehr schreiben brauche. Zwei Drittel sind fertig und ich habe einen Mords-Spaß daran, so schrecklich schwülstig zu schreiben, wie es sich für Heftromane gehört (Genre: Romantasy = eine Mischung aus Mystery und Liebesroman)
  • Heute, beim Schmökern in alten Ausgaben der „TextArt“, bin ich auf zwei Programme gestoßen. Mal sehen, ich denke, ich lade sie beide herunter. Das eine ist „Storybook“ – ich habe davon schon ein paar Mal gelesen, die Kritiken sind ein wenig widersprüchlich. Es scheint ganz gut zum Plotten zu sein. Und dann noch – falls der Link noch funktioniert: „Write or die“ – Software für Schreibmarathons.

Ja, falls das nicht reicht: sorry, mehr habe ich im Moment nicht zu bieten 🙂