#LoveWritingChallenge Tag 10: Visuell #2: Bilder

Wenn es um Bilder als Quelle der Inspiration geht, dann kommen wir der Sache schon näher. Ja, vor allem, wenn ich selber mit der Kamera (und damit ist nicht das Smartphone gemeint!) auf Tour gehe.

Es gibt Seiten, die immer wieder Bilder posten und damit eine Übung verknüpfen. Das klappt bei mir nur dann, wenn sie intensive Gefühle bei mir hervorrufen. Nette Frühlingsblümchen tun das zwar auch – aber nur „in Echt“. Bilder von pulsierendem Großstadt-Nachtleben tun das vielleicht ebenfalls – aber ehrlich: Ich kann doch nicht ständig Geschichten schreiben, die mit „Sie rannte davon, so schnell sie konnte“ beginnen und damit auch schon wieder enden!

Ich liebe Natur. Je wilder und unberührter, desto besser. Je intensiver die Stimmung, desto lieber. Oder auch „gar keine Stimmung“ – monochrom, öde, verlassen. Da sind sofort Geschichten da, so schnell kann ich gar nicht schreiben.
Naturgewalten wie Schneestürme, Vulkanausbrüche (aber bitte ohne Verwüstung und Zerstörung – geht das?). Es darf gerne Gefahr vermitteln, das Bild. Oder auch Unheimliches, Mystisches, Abenteuer. Ich erinnere mich an ein Foto von einem gestrandeten Segelschiff, aufgenommen hinter einer Fensterscheibe, an der der Regen runterlief. Oh ja!

Auch Bilder von Menschen regen meine Fantasie an. Von eigenwilligen Menschen. Menschen, die irgendwie „anders“ sind, als die, die mich jeden Tag umgeben. Fremde Kulturen, Völker und deren Mythen, deren Lebensstil. In „Die Götter wollen es nicht“ (hoffentlich schaffe ich es demnächst, es als SP-Projekt auf den Markt zu bringen – unter einem anderen Pseudonym) habe ich Paraguay für mich entdeckt. Bitte fragt mich nicht, was schöner war: Das Erfinden und Schreiben der Geschichte oder die Recherche!

Am liebsten fotografiere ich selbst. Letztes Jahr war ich in der Blockheide unterwegs. Für lächerliche drei Kilometer habe ich weit mehr als drei Stunden gebraucht. 592 Fotos sind es geworden, von Wackelsteinen, Spiegelungen im Wasser, von Lichtungen und unendlich vielen Wegen im Wald. Ach ja: und von mir, genauer gesagt, von meinen Beinen, wie ich -fast schon in Rückenlage- Seerosen in einem Teich fotografiere.

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Foto: Nina Dreist / Melpomene Kriz

Übrigens: Auch der Header dieses Blogs stammt von dieser Tour.

Also ja: Manche Bilder inspirieren mich. Meistens aber helfen sie mir, ein tieferes Gefühl für die Orte, in denen eine Geschichte spielt, zu entwickeln.

Anmerkung: Paraguay liegt leider nicht ums Eck, da musste Dr. Google her und Reiseführer und, und, und … *sfz*

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