Oktober-Challenge Tag 7

Ja, wer bist denn du?
Woche 2 der #monstermässigenanovorfreude : wessen Geschichte erzähle ich? Wer ist dieser Mensch, was ist sein/ihr Kernbedürfnis, und wie reagiert sie, wenn sie in eine Situation gerät, in der das Bedürfnis nicht mehr erfüllt wird? Wer ist die Figur, die sich im Lauf der Handlung (die ich ja selbst noch gar nicht kenne) am meisten verändern wird?
Es ist die Geschichte einer Frau um die 50. Ihr größtes Bedürfnis: anderen vertrauen können. Werte wie Ehrlichkeit, Loyalität und Treue stehen bei ihr sehr hoch im Kurs.
Merkt oder vermutet sie, dass ihr Vertrauen missbraucht wird (später im Verlauf der Geschichte beginnt die Stressreaktion schon viel früher; nämlich sobald Gefahr droht, sie könnte jemandem vertrauen, sich öffnen, sich dessen Nähe wünschen), zieht sie sich zurück. Sie versteckt sich hinter einem Schild aus scheinbarer Gleichgültigkeit, Ironie und Stärke. Niemand soll sie (mehr) weinen sehen. Sie ist müde geworden, sie will nicht mehr kämpfen – aber genau damit verletzt sie andere, ohne es zu wollen und ohne es zu merken.
Nur zu dumm, dass sie mit Mauern nicht nur andere aus-, sondern sich selber einsperren wird …
Weiters dumm, dass sie irgendwann die Ketten nicht mehr spürt, nur einen diffusen Druck, den sie nicht zuordnen kann …

Da lauern ja noch ein paar recht interessante Fragen diese Woche auf mich, stelle ich gerade fest!

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